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Sozialbulemie: Twherapie unumgänglich

Die Ursachen für diese, sich in westlichen Gesellschaften explosionsartig ausbreitende, Krankheit sind nach wie vor nicht eindeutig geklärt.

Diesbezüglich im Gespräch sind neben neurologischen und genetischen auch soziokulturelle Aspekte sowie Störungen bei der Identitätsfindung.

Betroffene leiden häufig unter einer gestörten Wahrnehmung ihres sozialen Umfeldes: Trotz eines normalen Freundes- und/oder Bekanntenkreises empfinden sie sich als kontaktlos und sozial verarmt. So setzen bei ihnen im Rahmen ganz normaler Internetaktivitäten z.B. während der Büroarbeitszeit plötzlich Heißhungergefühle ein, denen in Form von sogenannten “Massenposting-Attacken” – vorrangig diskret ausgeführt auf nichtöffentlichen Toiletten – nachgegeben wird. Ein übermäßig schlechtes Gewissen, oftmals einhergehend mit dem Gefühl wieder “sternhagelvoll” zu sein, sind die Folge.

 

 

Um zu verhindern, dass Körper & Geist die ausgeschütteten Twhormone (teilweise werden bei solchen Anfällen bis zu 10.000 Facebook-Posts & Tweets freigesetzt) nicht verdaut und es damit z.B. zu einer unkontrollierten Follower-Zunahme kommt, wird künstlich Erbrechen (der Psychologe spricht von “Entfolgen”) herbeigeführt. Beschäftigen sich Patienten ausschließlich mit dem Themen Social Network, Instagram, Twitter, Facebook und Flicr und sind mindestens zwei Anfälle pro Stunde die Regel, spricht man vom Krankheitsbild der Sozialbulimie.

Es handelt sich also um eine Suchtkrankheit, die ähnlich schwierig zu behandeln ist wie Drogen- oder Alkoholmissbrauch. Für eine effektive Sozialbulimie-Twherapie ist es zunächst unverzichtbar, dass die/der Betroffene das eigene Verhalten als eine Krankheit anerkennt. Darüber hinaus muss sie bzw. er Hilfe annehmen und selbst die Initiative ergreifen wollen, um seelisch wie auch körperlich zu gesunden.

Je nach dem Schweregrad der Erkrankung und der persönlichen Situation des Betroffenen erfolgt die Twherapie ambulant, z.B: durch eine Social Media-Diät oder stationär in einer Fachklinik (im Twherapeutenjargon “Twitterklapse” genannt).

Bei beiden Varianten erfolgt zunächst die Anamnese, bei der unter anderem nach individuellen Ursachen für das Entstehen der Erkrankung gesucht wird. In der nun folgenden Entzugstwherapie erlernen Betroffene neben dem Wahrnehmen und Äußern eigener Gefühle auch den Umgang mit Krisensituationen wie z.B: Favstar-Offs, Shitstorms und Twitterausfällen.

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Besonders im Rahmen einer Verhaltenstherapie werden alternative Verhaltensweisen ermittelt, über die sozialer Stress abgebaut und Zufriedenheit erreicht werden kann, z.B. Gänseblümchen flechten oder ‘Grillen grillen’ – Kurse. Auch Selbsthilfegruppen wie “Opel-Omega-restaurieren-leicht-gemacht” können helfen, aus dem Teufelskreis der Sternchenjäger zu entkommen.

Mein Fazit: “Wer immer nur twittert und kotzt, hat nicht das Leben gefunden, das ihm schmeckt”

In diesem Sinne,

Ihr Moltroff

 

Nachsatz (bitte lesen):

Dieser Blogpost ist Satire.
Dennoch:  Was absurd klingt, ist bereits Teil der Realität, daher sollte der vorstehende Post auch zum Nachdenken anregen: Twitter & Co. revolutionieren nicht nur die Sprache, sondern auch das alltägliche Leben. Mal eben Social-Accounts checken oder die letzten News twittern, das nimmt einen immer größeren Teil des Tages ein. Problematisch dabei ist, dass Social Media deutliches Suchtpotential hat.

Die Social Media Experten von karrierebibel.de haben sich des Themas angenommen und augenzwinkernd eine Liste mit Symptomen für Social Media Sucht verfasst. Jeder, der auch mündlich im 140 Zeichen Stil kommuniziert ist danach der Twitter Sucht verfallen. Schließlich übernimmt er die Regeln des Micro-Blogging in die Realität. Gleiches gilt für alle, die sonntags keinen „Tatort“ mehr sehen können, ohne die Handlung parallel weiter zu twittern. Facebook-Addicts wiederum outen sich durch inflationären Gebrauch der Formulierung „I like“, um Wertschätzung auszudrücken. Gerne wird diese Äußerung noch mit einem hochgereckten „Facebook-Daumen“ kombiniert. Wer nirgendwo mehr hingehen kann, ohne bei Location Based Services wie Foursquare einzuchecken und in der eigenen Stadt weniger Sehenswürdigkeiten als kostenlose WLAN-Hotspots kennt, der ist vollends der Social Media Sucht verfallen.

Viele Betroffene bekommen depressive Verstimmungen, wenn die eigenen Tweets oder Statusmeldungen keine “Sterne” oder „Gefällt mir“ bzw. Kommentare erhalten.

Bitte reflektieren Sie einmal bei Gelegenheit ihr eigenes Verhalten :-)

Der Nachbarschafts-WM-Gau

Es war Weltmeisterschaft. Und es war erste Bürgerpflicht sein Fan-Sein auch physisch erhöht unter Beweis zu stellen, schließlich waren wir zumindest mental bereits Weltmeister.

Nein, Fan-atismus zeigt man keineswegs nur in Form von Rückspiegelkondomen und Haifisch-schwarz-rot-weiss-Flosse am Rumänen-SUV. NEIN!

Publich viewing“KOMMT ZUM PUBLIC VIEWING MIT DER NACHBARSCHAFT”
Am 26. Juni 17:30 Uhr, bei W….ers geht’s los.

Jeder bringt etwas zum Grillen & Getränke nach Wahl mit.

Liebe Grüße & Olé,

Eure Marianne & Bernd

lautete der in dreifacher Ausfertigung nebst Abriss-Anmeldezettel in den Briefkasten gestopfte Flyer der werten Umwohnenden (bitte sehen Sie es mir aus Gründen nach, hier kein Foto desselben abzulichten, mehr dazu nachstehend).

Olé“?  Wumm, diese Wucht im Abschluss hätte ich nicht erwartet. Man muss wissen, dass Marianne & Bernd keineswegs Nachbarschaft im eigentlichen Sinne sind; Sie sind eher Ortsteilschaft. Dennoch bekannt wie zwei rotbunte Dalmatiner in currywurstfarbenen Gummistiefeln. Quasi Ortnungsamt, Fanmeile & Zirkusdirektorium in einem. Aber liebenswert. Meistens.

Blöderweise erwischte mich Bernd, der gutmütige Adipositasjünger mit zertifiziertem Bitburger-0,33-Faible dann prompt tags zuvor beim Rasen mähen vor meinem Haus; “Kommt ihr aber auch morgen Abend zum WM gucken, ODER??!!”

Nun hatte ich, der sonst so vermeintlich Schlagfertige keine geniale Ausrede parat; nicht einmal unser übliches Vereins-Public-Viewing fand statt und konnte herhalten, da unser Vereinsheim mitsamt Schwimmbad gerade umgebaut wurde. Ich machte mir nicht die Mühe, den Mäher auszuschalten und rief ihm daher halb im Scherze über die Buxbaumhecke zu:

“Wer Weltmeister wird ist mir doch so egal wie eure dreckige Straßenrinne & verunkrauteten Vorbeete!”

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Diese Bemerkung brachte mir und meiner Familie einen langen, einsamen, sozial finsteren Winter ein. Im Juni.

Wir waren geächtet. Das hatten Bernd & Marianne W. schnellstens an Gartenzäunen und über Thujahecken hinüber kolportiert.

Keiner nahm unsere Pakete an, niemand bat uns, die Katze zu füttern, keiner wollte uns mit Salz oder Milch aushelfen, unsere Kinder wurden behandelt wie Zigeuneraufwuchs und durften keine fremden Tretautos mehr benutzen. Ich lies den Hund nicht mehr unbeaufsichtigt vor die Tür, musste man doch einen perfiden Giftanschlag mit im Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufenen “Wiesenhof-Bruzzlern” auf die treue Seele befüchten.

Etliche gefühlte Wochen später.

Er war ein strahlend schöner Tag, dieser 8. Juli. Als Deutschland im Halbfinale verlor. Gegen Kokslumbien.

Ich hisste schon morgens um 5:00 Uhr die Deutschlandfahne. Meine Familie war rehabilitiert. Jogi Löw trat um 13:00 Uhr zurück.

Status: Account closed for maintenance

closed for Maintenance

 

Vorab: Ich bin beeindruckt. Und ein bisserl gerührt.

Die zahlreichen, weit überwiegend positiven Reaktionen und Kritiken, aber auch die Bitten und Wünsche vieler Twitter-Follower auf Rückkehr, die ich hier, auf Twitter und per Mail, SMS, WhatsApp, Telefon (!) und diverse anderer Kommunikationswege erhalten habe, liessen mich in den letzten Tagen vermehrt grübeln;

Ist es fair eine Minderheit als Ursache für einen Twitter-Ausstieg verantwortlich zu machen, damit aber viele andere, treue Follower und Leser vor den Kopf zu stoßen? Und wen oder was ändere ich damit? Ich zweifele mittlerweile. Und habe mich daher nach reiflicher Überlegung zur Rückkehr entschlossen. Bald.

Der temporäre Ausstieg war nichtsdestrotrotz hilfreich. Einerseits, weil ich eine Diskussion, ein Nachdenken über den Umgang miteinander in diesem sozialen Netzwerk angestoßen habe; der relevante Blogpost wurde bis heute immerhin über 800 mal angeklickt. Hätte eine Twitterpause ohne Tweets dies auch erreicht? Ich weiss es nicht.

Andererseits bot mir die Auszeit fernab der Timeline die Gelegenheit, einmal über mein eigenes Twitterverhalten nachzudenken. Um zukünftig dort nachzujustieren.

Wie schrieb @Crooklynpippo so schön in seinem Kommentar: “Twitter funktioniert am besten wie eine permanente Gartenparty; auf manchen Parties hängt man ewig fest, weil sie gerade so geil sind, mitunter hängt die Stimmung, es langweilt oder nervt sogar oder man braucht selber mal ‘ne Auszeit, aber wirklich dauerhaft darauf verzichten möchte man auch nicht..”

Nun gut, ich werde mich zurück zu meiner “Gartenparty” buddeln, vielleicht muss ich nur etwas genauer über die Gästeliste nachdenken… :-)

In diesem Sinne bis die Tage,

Ihr Moltroff

Status: Twitter-Account deaktiviert

Ich habe meinen Twitter-Account am 18.6 deaktiviert.

Immerhin gelingt es mir heute mit etwas Abstand zu reflektieren wo die Gründe liegen.

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Warum? 

Auslöser war die hier schon einmal diskutierte Frage: Warum twittere ich überhaupt? Ist es die Resonanz auf meinen Microblog in Form von zahlreichen Followern (ungeachtet deren Follow-Intention)? Ist es der Spaß am 140-Zeichen-Schreiben oder ist es einfach dieses verrückte, kurztextkommunizierende Social Network? Nicht zu verleugnen eine von Psychologen vermutlich diagnostizierbare Katharsis (Reinigung) vom Reallife durch das Ausleben von Primärgefühlen zwecks Reduktion von negativen Emotionen wie Ärger, Stresswut etc. :-)

Und warum folge ich anderen Twitterern? Weil Sie gut unterhalten, Wissen vermitteln, mich einfach an ihrem Denken, ihren Spinnereien und ihrem Zweituniversum (genannt Reallife) teilhaben lassen? Vielleicht dienen Sie mir auch als Quelle der Inspiration für eigene Tweets.

Meine in den Twitterjahren gewachsene Intention liegt vermutlich genau dazwischen, die Wahrheit findet sich darunter. Ein Tweet von mir lautet in etwa “ich twittere nicht für ihr sondern mein Seelenheil”, was die reinigende, „kathartische“ Wirkung von Twitter grinsend beschreibt.

Neben allen diesen guten Gründen folgte ich Menschen auf Twitter auch, wenn ich feststellte, dass Sie ihrerseits ein aktives Following betrieben. Als Dankeschön. Meint; wer meine Tweets regelmäßig lass, gerne auch mal kommentierte, ab und an mal favte oder retweetete, reflektierte mir: “Schön geschrieben, hab mich gut unterhalten, gerne erzähle ich dir und meinen Followern davon”. Ein Fav ist für mich ein Zeichen des Dankes, quasi ein sternerner Smiley im Gesicht des Favers. In einem Retweet aber steckt mehr: Er ist auch ein Zeichen der Anerkennung für den Verfasser. Der Retweetende wirbt damit für den Autor.

Doch -oh Schreck- gibt es da möglicherweise noch ganz andere Facetten im Resonanzbogen des Folgens? Meine Beobachtungen kristallisierten vier Archetypen des Followers heraus:

1) Zunächst der Inaktive aus purer Nichtanwesenheit (respektive Nichtexistenz)
Geschätzte 90% meiner Follower waren nie oder sind nicht wirklich regelmäßig dort unterwegs, haben irgendwann einmal “reingeschnuppert”, auf Probe mitgeschwommen….und einfach ihren Account vergessen. O.k, Haken dran, dürfte jedem Twitterer so ergehen. 

2) Der lesende Feedbackverweigerer aus niederen Gründen :-)
Als da wären asoziale Wesen in einem sozialen Netzwerk, die Narzissten 2.0 (ich beschrieb sie hier) und die vermeintliche Twitterelite, die Kraft Amtes und Berufung verweigert.

3) Der Spontano
Der sympathische Follower-Urtyp: Liest, findet den Tweet unterhaltsam oder informativ, favt und/oder retweetet ihn, mal mehr, mal weniger, just easy doing. So wünscht sich vermutlich jeder seine Timeline.

So weit so gut. Aber die Twitterwelt besteht auch noch aus anderen, unschönen Facetten z.B.

4) Der berechnende Vielfaver
Er favt oftmals exzessiv, nahezu täglich zieht er seine Nachfav-Runde durch einen ausgewählten Kreis seiner Folllowings. Sein Motto: Fav ich dich, favst du mich! Dagegen ist zunächst nichts einzuwenden; seine Zeit, sein Investment. Bittegerne. Schließlich ist vielfaven ja nichts Verwerfliches. Aber: Merkwürdigerweise retweetet er nie oder selten und wenn, dann mit viel Kalkül und überwiegend nur “Seinesgleichen”. Seine Überlegung? Ich spekuliere: “Ein Fav kostet ja micht nichts, retweete ich aber den (kleineren) Account lenke ich die Aufmerksamkeit von mir auf ihn! Das darf nicht sein, wächst er möglicherweise aufgrund meiner Werbung noch an mir vorbei…”

Sie glauben nicht, dass derartige Twitterkonsorten unterwegs sind? Ich könnte ihnen das Gegenteil belegen, werde hier aber niemanden bloßstellen. Finden Sie es heraus.

Ein Beispiel: Nachdem mir derartiges Verhalten schon seit längerem aufgefallen ist, habe ich mir einmal die Retweets meiner “besseren” respektive “gefeedbackten” letzten Tweets auf Favstar angeschaut: Wer retweetet mich? Die RT’s stammen zu ca. 15-20% von eigenen Followings und zwar weit überwiegend von kleineren Accounts. Mindestens 80% der Retweets stammen von Followern denen ich nicht folge oder Nichtfollowern. Retweets von “Vielfavern” der vorgenannten Spezies? Unter 1%.

Weil mich diese Berechenheit, dieses Kalkül-Twittern anwiderte  u n d  weil ich erschreckend feststellte, gelegentlich bereits in ähnliche Symptome zu verfallen, zog ich die Notbremse. Nein. Das ist nicht mehr mein Twitter.

Wie geht es weiter? 

Die Deaktivierung fällt nicht leicht und ist möglicherweise auch nicht von Dauer, wie mich die über andere Wege erreichte Fanpost nebst Beileidsbekundungen wissen lassen wollen <3.
Klar ist jedoch; wenn ich weitermache, werde ich mit Ritualen brechen. Back to the roots. Frischweg zurück zum Urtyp.

Dazu wird gehören, konsequent einige Followings zu beenden. Diejenigen, die mich aktiv begleiten (ob Follower oder nicht) werde ich wie bisher gerne per Fav, Retweet oder Pokal weiter empfehlen, ein Automatismus wird es nicht geben. Spass muss wieder in der pole position stehen. Und: Ich möchte nie wieder derart analytisch wie hier offengelegt in mein Twitter einsteigen und mich ärgern müssen.

So, jetzt ist der Wurf erschöpft.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende,

Ihr Moltroff

 

 

 

 

 

#maFIFA – Ein kurzes Fan-Statement

Es ist eines der größten Sportereignisse weltweit und findet nur alle vier Jahre statt – umso größer ist bei vielen die Vorfreude auf die Fußball-WM in Brasilien, die kommenden Donnerstag beginnt. Doch: Die Verlierer der WM stehen schon vor dem ersten Torschuss fest: Die Unter- und Mittelschicht Brasiliens. Wenn ein fussballverrücktes Volk wie die Brasilianer das Randalieren anfängt, dann ist etwas faul im Staate.

 

Das mit 11 Mrd. finanzierte WM-Spektakel weist nicht nur auf einen einzelnen sozialen Missstand, z.B. den Mangel an bezahlbarem Wohnen, hin. Wer sich im Vorfeld auch nur ein wenig mit der Situation in Brasilien vertraut gemacht hat wird schnell erkennen: In Brasilien stimmt die gesamte soziale Infrastruktur nicht. Die Grundbedürfnisse Arbeit, Bildung und Wohnen werden nur sehr unzureichend oder gar nicht erfüllt. Wenn dann aber vom Staat viele Milliarden Dollar an Steuergeldern für ein sportliches Groß- bzw. Prestigeereignis ausgegeben werden, stößt das selbstverständlich nicht auf das Verständnis der Bevölkerung. Die Proteste sind nicht nur berechtigt, sie sind auch notwendig, um die brasilianische Regierung zum Umdenken zu veranlassen, sich angemessen um die sozialen Bedürfnisse der Bürger zu kümmern.

Es ist m.E. nicht akzeptabel, dass die FIFA in ihrer unendlichen Profitgier eine WM an ein Schwellenland mit derartigen Defiziten vergibt um noch mehr in ihre und die Kassen der örtlichen Nutznießer sowie weltweiten Sponsoren zu spülen, ohne dass die Bevölkerung (mit Ausnahme der kleinen Oberschicht) an dem Ereignis teilnehmen kann.

Als Fußballfan sage ich: Brecht diesen Wahnsinn ab bevor es zu spät ist und Tote zu beklagen sind; Hier stößt Reichtum auf Armut, Geld auf Korruption, Macht auf Ohnmacht.

 

#Mafifa

#Vergonha #FIFA2014 #Brasil #Mundial2014 #MaFIFA #FIFAGoHome #Corrupcion

Die vorstehende Collage wurde von mir entworfen. Das Original-jpg stelle ich gerne auf Anfrage zur Verfügung.

In diesem Sinne,

Ihr Moltroff

 

8 knallharte Fakten zur WM in Brasilien

  • Die Gesamtkosten für die teuerste WM aller Zeiten belaufen sich auf etwa elf Milliarden Euro. Allein in Stadien wurden acht Milliarden investiert. Angekündigt wurde von der Regierung eine Milliarde.
  • Die Fifa hat Sperrzonen rund um Stadien eingerichtet, in denen nur Vertragspartner ihre Ware verkaufen dürfen. Viele Straßenhändler verlieren ihre Verkaufsplätze.
  • Fifa-Vertragspartner wie Coca-Cola, Adidas oder Visa sind per Gesetz von Steuern befreit. Der brasilianische Staat profitiert nicht von ihren Gewinnen während der WM.
  • Die Fifa verdient an der WM insgesamt mehr als drei Milliarden Euro.
  • In Rio de Janeiro leben ein Viertel der etwa zwölf Millionen Einwohner in Favelas (Armutsviertel).
  • Einerseits schaffte es die Regierung der sechstgrößten Wirtschaftsnation die Armut in den vergangenen 20 Jahren zu reduzieren. Andererseits leben in Brasilien immer noch Millionen ohne ausreichend Einkommen, ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und ärztlicher Versorgung.
  • Hunderttausende Brasilianer gehen seit mehr als einem Jahr 2013 auf die Straßen und demonstrieren gegen Geldverschwendung, Korruption und die Macht der Fifa.
  • Für 3,1 Millionen zur Verfügung stehende WM-Tickets wurden elf Millionen Anfragen aus der ganzen Welt gestellt. Insgesamt gingen über eine Million Tickets an Brasilianer.

Sonnenstaub

Manchmal überkommt mich dieser Drang, einfach einmal nichts zu tun.

Also sitze ich seit einer halben Stunde an meinem Terrassentisch und bewache das Fortschreiten der Sonnenstreifen auf der Tischplatte.

Das Licht adelt alles, was es berührt. Das Holz, den Schnitt des Buches, den Griff der Henkeltasse, den duftenden Lavendeltopf und letztendlich wohl auch die verrinnende Zeit.

Sogar der Staub, der in der Luft schwebt. Es ist nicht wenig, in dieser Welt ein  Staubkorn zu sein.

Jetzt interessiere ich mich also für Staub.

Ich fürchte, ich muss aufstehen.

 

Moltroff ©

Der Einwurf: Das Leben ist wie Algebra

 

Algebra

 

Das Leben ist immer ein bisschen wie Algebra;

es steckt voller Unbekannten und Variablen,

und manchmal musst du Altbekanntes auflösen,

und offene Rechnungen begleichen.

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Moltroff ©


Alles hat ein Ende nur die ESC-Wurst hat zwei

Glückwunsch Frau Wurst, Herr Neuwirth, liebes ORF,

zum Sieg beim Eurovision Song Contest (ESC), ihr Kalkül ist aufgegangen.

Nein, sie hatten keines? Sorry.

Gerade im aktuellen politischen Umfeld (Homophobie in Russland etc.) musste doch funktionieren, was dann auch funktionierte: Man nehme eine diskriminierte Randgruppe (musikalisches Talent eher zweitrangig) und propagiere den ESC-Auftritt zu einem politischem Statement für Toleranz & gegen Diskriminierung.

Eurovison Song Contest Winner 2014 - die österreichische Dragqueen Conchita Wurst.

Eurovison Song Contest Winner 2014 – die österreichische Dragqueen Conchita Wurst.

Und so lass man bereits vergangene Woche, dass laut der russischen Website NEWSru in Weißrussland sogar eine Petition gegen die Teilnahme von Conchita Wurst beim ESC gestartet worden sein soll. Die ESC-Teilnahme des Österreichers wird darin als “beleidigend” betitelt. Mit der Nominierung werde eine Lebensweise propagiert, die für Weißrusslands Gesellschaft völlig “inakzeptabel” sei. Die Initiatoren der Unterschriftensammlung gehen sogar noch weiter – Wurst sei eine Gefahr für Kinder: “Dank der europäischen Liberalen hat sich der populärste internationale Wettbewerb, der von unseren Kindern gesehen wird, zu einer Brutstätte der Sodomie entwickelt”, zitiert die Tiroler Tageszeitung.

Etliche Hinweise auf diese offenen homophoben Anfeindungen fand man im Vorfeld der Veranstaltung in den Medien. Wer mag da nicht pro voten?

So war dieses Jahr -geschickt im medialen Vorfeld der Veranstaltung lanciert- insbesondere wohl die europäische Gay-Community, die Transsexuellen und Transgenderten aufgerufen ihr Votum zu platzieren. Ergänzt von allen, die von Homophobie und Intoleranz (und Russland sowieso) ganz allgemein den medialen Kanal voll haben.

Wenn in diesem, an musikalischem Flachwasser nicht mehr zu überbietenden Song Contest ein bärtiger Travestiekünstler quasi qua “Rise like a Phoenix” gewinnt, ist das eine Stimme für mehr Toleranz in Europa die einen Stinkefinger an den Nationalismus sendet. Nicht mehr. Und nicht weniger.

Um dies ganz deutlich zu sagen: Dafür hätte ich auch votiert. Bei einer Europawahl.

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Ja es war ein politisches Votum beim ESC, kein musikalisches. Und ein deutliches Zeichen gegen Intoleranz und (man beachte die Buhrufe) gegen Russlands Potentanten. Wenn man die diversen Foren im Internet überfliegt, scheint die ursprünglich für den 25. Mai angesetzte Europawahl bereits gestern in Dänemark entschieden worden sein: Da liest man auf SPON online heute z.B.:

 “Nachdem wir in diesem Jahr einen erzkonservativen Rollback erleben durften, der hauptsächlich gegen uns LGBT-Personen gerichtet ist, aber auch gegen Atheisten, Frauen, Laizisten, Liberale (≠ Freidemokraten) und Demokraten, ist es eine Art Genugtuung, die Erzkonservativen ob des Sieges dieser hochtalentierten Sängerin geifern zu sehen…”

Sorry geht’s noch? 0 Points hierfür jedenfalls; Dann nennt den ESC bitte nicht Musikkontest, sondern “Vote for freedom & tolerance” 

Ok, der Vollständigkeit halber noch kurz meinen Eindruck zum musikalischen Wert des Titels: Der Song “Rise like a Phoenix” ist m.E. eine trivial-bombastische Kitschexplosion die von Conchita halbwegs humorvoll performt wurde und zumindest als würdige Nachfolgerin von Udo Jürgens, der 1966 den Wettbewerb für Österreich gewann, gelten kann. Aber Song & Darbietung erreichen nicht annähernd die Qualität meines persönlichen Favoriten, dem guten Holland-Beitrag von The Common Linnets (“Calm After the Storm”, eine wirklich gelungene Dixie Chicks Nummer).

Aber über guten Geschmack lässt sich bekanntlich streiten; da würde mir sogar Harald Glööckler schulterklopfend zustimmen.

So hatte die diesjährige ESC-Wurst zwei Enden: Ein politisches und ein musikalisches. Oder war es doch nur eines?

In diesem Sinne,

einen entspannten Sonntag noch.

Ihr Moltroff

 

 

Freispruch: Plädoyer für einen gepflegten Reply

Ok mir ist – während ich diesen Blogpost verfasse – absolut bewusst; kurz nachdem ein tsunamiöser Shitstorm über meinen Twitteraccount hinweg gefegt ist, werden sie mich steinigen, vierteilen und spamblocken.

Dennoch und gerade wegen; Einspruch euer Ehren, ich interveniere! Mit einem Plädoyer für den gepflegten, wohldosierten Reply auf Twitter.

Twitter-feedback
Worum geht es? Ich möchte hier nicht erklären, was ein Reply ist und welche User er bei Twitter erreicht (Follower, Nichtfollower). Hierzu finden Sie alles Wissenswerte bei Bedarf im Netz (z.B. hier oder hier).

Mir geht es darum, einmal kurz zu reflektieren, warum der Reply unter langjährigen, insbesondere größeren Twitteraccounts so in Verruf gekommen ist und mit Häme belegt wird, dass sich mancher Follower nicht mehr aus seiner verbalen Deckung wagt und diese Kommunikationsform auf Twitter unterlässt. Schlussendlich möchte ich ein Plädoyer für einen differenzierten Umgang mit dem “@__” postulieren. Aber gemach.

Twitter ist aktzeptierterweise ein Microblog & Social Media Channel und genau darin liegt wohl auch schon die Krux: Wer sich strikt auf den Blogging-Aspekt versteift bzw. reduziert, erwartet keine verbale Interaktion. Punkt.

Genau dahinter verbirgt sich aber das “Social” des Twitternetzes – nämlich die Kommunikation für und mit anderen. Aber wo hört die Kommunikation in Form eines Feedbacks (Reply, Mention oder DM) auf und wo beginnt der so verhasste Pinky-Chatroom-Smalltalk?

Eine schwierige Gradwanderung sicherlich, aber meines Erachtens kein Grund jegliche Replies aus der TL zu verdammen wie einen übelriechenden Limburger Käse.

 

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Im Grundsatz trifft das vorstehend Verschmähte auch bei schreibenden Maulwürfen zu, allerdings mit einer feinen Nuance: Für mich gilt wie in vielem so auch hier: Die Dosis und Qualität macht den Unterschied zwischen nervendem PlaPla-Comment und gern gelesener Reflektion auf meinen Tweet.

Neben vielen anderen guten und ebenfalls hier nachlesbaren Gründen folge ich Menschen auf Twitter auch, wenn ich feststelle, dass Sie ihrerseits ein aktives Following betreiben; Das meint; wer meine Tweets regelmäßig liest, ab und an mal favt oder gar retweetet, reflektiert mir: “Schön geschrieben, hab mich gut unterhalten”. UND: Gerne darf er hierbei auch auch einmal kommentierend antworten; Ein intelligenter Reply zeigt mir, mein Follower setzt sich mit meinen Tweets und deren oftmals versteckter Aussage auseinander, (nach)favt nicht nur aus Tradition und nacktem Gehorsam :-)

Hinzu kommt: Der Reply bietet mir persönlich eine weitere Möglichkeit, die ich bereits in einem anderen Blogpost diskutierte;

Ein -möglichst origineller- Reply kann auch ein probates Mittel dafür sein, die Schlagfertigkeit und Authentizität des Accounts und dessen Autor(en) zu testen! Reagiert der Angesprochene -am besten auch noch originell- und replybezogen kann unterstellt werden, dass hier eine Person interagiert, die auch ad hoc in der Lage und Willens ist, mit ihren (potentiellen) Followern zu kommunizieren.

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Replies welcome

Sicher handelt es sich bei dem Tipp um kein Allheilmittel; Es ist aus eigenem Erleben nachvollziehbar, dass insbesondere größe Accounts schlichtweg nicht auf jeden Reply reagieren können oder wollen, was ihr gutes Recht ist. Aber auch wenn er/sie nicht auf ihren Reply antwortet, klärt ein gelegentlicher Blick in seine TL ob er/sie es grundsätzlich nicht tut.

Dann – und das ist meine Twitterphilosophie – hat er das mit dem ‘sozialen’ Netzaspekt nicht ganz verstanden bzw. reduziert Twitter bewusst auf sein Microblogging.

Ich freue mich über ihre Kommentare hier im Blog, oder via Twitter an mich. Gerne auch vor ihrem Spamblock :-)

In diesem Sinne,

Ihr Moltroff

 

 

Ego-Onanie. Oder warum der Narzisst 2.0 twittert

Soziale Netze zur positiven Selbstvermarktung.

Wer kennt heute noch Herrn Narkissos/Narziss, einen Jüngling der griechischen Mythologie? Mal ehrlich; Kein Mensch! Und dennoch teilen viele Netzaffine Grundzüge seines Charakters.

Junior Narziss betrachtete sich seinerzeit in der Wasseroberfläche am Strand von Rhodos (oder war es Kos?). Und war selbstverliebt in sich und das was er sah. Damals wie heute fühlen sich narzisstische Menschen wie er besonders, wollen übermäßige Bewunderung, und beanspruchen das Beste für sich;

Heute haben Sie hierfür als Spielplatz die sozialen Medien. Ansonsten: alles wie gehabt. Schlimmer noch: Unsere Spiegel liefern uns nicht, wie einst bei Narziss, klare Abbilder, sondern verzerren das Bild zusätzlich. Twitter und Facebook heißen die Spiegel heute. Computer und Handys sind die Fetische unserer Tage, bescheren uns Erektionen weit über die körperliche Potenz hinaus. Die Spiel- und Werkzeuge der Selbstdarsteller auf Twitter & Co sind dann Selbstverliebtheit, Selbstüberschätzung, arrogantes Auftreten.

Ohne Smartphone samt vollgeladenem Akku fühlen wir uns hilflos und nackt, manchmal auch kastriert. Und die neueste Version des iPhone oder Galaxy vermittelt uns neben dem Gefühl einer starken Identität auch das trügerische Gefühl grenzenloser Freiheit.

 

Narziss, Ölgemälde von Caravaggio

Ich “Gefällt mir” – Narziss, Ölgemälde von Caravaggio

Emoticons statt Empathie.

Aber uns Medienabhängigen fehlt es wie Narziss oftmals an emotionalem Austausch mit anderen, an Empathie. An Stelle des Gefühls tritt ein Dutzend undifferenzierter Emoticons :-) Das Herz wird zum kleiner 3.

Und auch wenn es oft nicht so aussieht, sind dem Narzissten im Netz echte Regungen wie Freude und vor allem Humor nie geheuer. Lebt er doch in ständiger Angst, von der Community nicht genügend beachtet, von ihr verspottet oder gar mit einem Shitstorm eingedeckt zu werden. Er bleibt auch auf virtuelle Art empfindlich und kränkbar.

Ein scherzhafter oder negativer Kommentar kann schon mal das Entfernen von der Freundesliste oder ein Entfolgen nach sich ziehen – Stark im Posten, mimöschenhaft im Einstecken. Darin sind sich die User auf Facebook & Twitter gemeinhin -trotz gegenteiliger Behauptungen- sogar gleich.

Ich denke, der Siegeszug der Social Media hat nicht nur mit technischem Fortschritt a la Smartphone & Tablet zu tun, sondern auch damit, dass man sich dort mehr denn je selbst inszenieren kann. Wir exhibitionieren uns auf unserer Instagram-Pinnwand bis zum Umfallen und schauen uns selbst dabei zu.

Und überhaupt diese „Selfies“ auf Instagram & Co.; Diese Bilder von sich selbst – oder dem Selbst wie wir es gerne hätten. Wer posiert am affigsten, wer hat die attraktivste Katze, wer hat das niedlichste Hündchen, und wer verzehrt gleich das appetitlichste Steak Stroganoff?

Ego-Onanie eben.

Ich twittere, also bin ich

Ich twittere, also bin ich

Zappelnd statt zwitschernd, abhängig statt eingebunden? 

Sind wir doch mal ehrlich: Es geht doch bei vielen Accounts gar nicht primär um Kontaktpflege und Kommunikation. Was ist lustvoller, als sich und seine Verdienste und Reize ins rechte Licht zu rücken? Warum nicht sein eigener Minnesänger sein? Die zu erwartenden Faves, Likes, Replys und Kommentare sind berauschend wie eine Droge. Und heilsam für unser verletzliches Ego.

Entzug? Nicht vorstellbar, oder?

Dazu wird es auch gar nicht kommen, da wir ja, ganz nach den Spielregeln einer Sucht – wie ein Alkoholiker, der Bierflaschen im ganzen Haus versteckt –, mit Zweit- und Drittgerät, Viert- und Fünft-Account und einem Heer an Followern für Vorrat gesorgt haben.

Möglich, dass der Euro wegen den Griechen :-) vor die Hunde geht – die virtuelle Narzisstenwährung wird es nie: Faves & Likes sind inflationssicher, davon kann man doch nie genug kriegen.

Ich twittere, also bin ich.

Forscher der Universität Michigan haben sogar herausgefunden, welcher Typus von Narzisst welches Medium wählt: Nachwuchs- und Möchtegern-Narzissten bevorzugen Twitter, weil sie hier ihre klugen Gedanken und genialen Überlegungen auf 140 Zeichen hinausposaunen können. Twitter als Megafon, das nur einen Ton spielt: ich. Wenig überraschend, dass viele Schauspieler – nicht selten süchtig nach Aufmerksamkeit – so gern twittern. Und Forscher der US-Universität Harvard wollen herausgefunden haben; Etwas von sich selbst in sozialen Netzwerken preiszugeben, kann genauso viel Befriedigung auslösen wie Sex oder gutes Essen. Warum dann noch Sex haben, werter Twitterer?

Trost spendet uns die Wissenschaft aber auch; “Ein gesunder Narzissmus gehört zum gesunden Menschen dazu”, sagt der Präsident der Psychotherapeutenkammer Bayern, Nikolaus Melcop, in einem Artikel auf Welt.de  zum Thema. Durchatmen also.

Ich bin sooo Sternengleich

Ich bin sooo Sternengleich

Ich bin jetzt seit einiger Zeit auf Teilentzug; Meinen Facebook-Account habe ich eingefroren. Nein, nicht deaktiviert; man weiss ja nie, aber immerhin ich nutze ihn nicht mehr.

Warum?

Ich denke: Alleine die Dosierung macht den Unterschied zwischen Narzissmus & gesundem Selbstvertrauen, zwischen Sucht und Appetizer.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende,

Ihr Moltroff

 

Literaturempfehlungen:

Sensationssuchende Narzissten, Extraversion und Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken im Web 2.0  (von Julia Brailovskaia & Hans-Werner Bierhoff, Journal of Business and Media Psychology, Ausg. 02/2013)

Freundschaft im Internet – Die Narzissmus-Falle (Artikel auf CICERO.de)

Narzissmus – die Wiederkehr (Hans-Werner Bierhoff, Michael Jürgen Herner, Huber-Verlag)

Die Narzissmusfalle: Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis von Reinhard Haller (Ecowin-Verlag)

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